Die Bedeutung von Weihnachten und innerem Frieden

Die Bedeutung von Weihnachten und innerem Frieden

Heute feiern wir Weihnachten. Traditionell, religiös, mit unseren Familien und lieben Menschen. Es gibt viel Leckeres zu Essen und meist auch eine Menge Geschenke. Doch was bedeutet Weihnachten eigentlich im ursprünglichen Sinne? Unabhängig vom Christentum wurde Weihnachten bereits schon viel früher von verschiedenen Völkern und Kulturen als Fest des Lichtes gefeiert.

Die kosmische Bedeutung von Weihnachten

Zur Wintersonnenwende am 21. Dezember mit der längsten Nacht hat die Sonne ihren südlichsten Punkt erreicht. Etwa drei oder vier Tage danach, also am 24. / 25. Dezember, wird daher die Rückkehr des Lichtes gefeiert. Die Geburt Jesu im Christentum fällt also nicht ohne Grund auf dieses Datum. Jesus steht für das Licht Gottes auf Erden, ein neues Lichtbewusstsein das zu diesem Zeitpunkt geboren wird. Etwas Neues beginnt.

In der dunkelsten Zeit des Jahres mit den langen Nächten, ist die Kraft der Sonne schwächer als die der Erde. Die Erde steht für psychische Kräfte und für die Innenwendung. Deshalb ist natürlicherweise die Weihnachtszeit eine Zeit der inneren Einkehr, Regeneration und Reflexion. (Auch wenn heute in unserer Gesellschaft meist das Gegenteil der Fall ist.) Wenn draußen Dunkelheit herrscht, kann uns unser inneres Licht in dieser Zeit ganz besonders den Weg zur Erleuchtung weisen. Deshalb nehme ich mir in dieser Zeit immer viel Raum für Innenwendung und Meditation.

Das göttliche Licht und Bewusstsein, das zum Lichterfest neu geboren wird, ist unsere Wesensessenz von Liebe. Weihnachten steht daher schon immer im Zeichen von Liebe und Frieden. Dass Frieden werde auf Erden.

Was können wir selbst tun, um Frieden zu schaffen, um zum Frieden auf Erden beizutragen?

Die Familie einladen, nur weil Weihnachten ist, und im Außen „heile Welt“ spielen, während innerlich die lang gehegten und ungelösten Konflikte brodeln? Künstliche Harmonie auf Knopfdruck ist etwas anderes als Frieden.

Was wir wirklich tun können, ist für inneren Frieden in uns selbst zu sorgen, indem wir innerlich aufräumen, Selbstliebe, Wahrhaftigkeit und Mitgefühl leben, unsere Schatten integrieren und unsere inneren Konflikte lösen, vergeben und unser Herz öffnen.

Denn innerer Frieden erzeugt äußeren Frieden in der Welt.

Wie? Erinnern wir uns an einen Tag, an dem wir besonders gut gelaunt, glücklich und zufrieden waren. Wie gehen wir an solchen Tagen durch die Welt? Und wie reagiert unser Umfeld auf uns, was bekommen wir zurück?

Ich selbst bin, wenn es mir gut geht und ich innerlich ausgeglichen bin, auch viel freundlicher zu meinen Mitmenschen. Zum Beispiel beim Einkaufen, überall dort, wo mir Menschen begegnen, man wechselt ein freundliches Wort mit der Kassiererin im Supermarkt, ist hilfsbereit, hält anderen Menschen die Türen auf, lächelt und ist bei Kleinigkeiten viel gelassener. Im persönlichen Umfeld zeigt sich dies natürlich noch viel deutlicher. Ich bin geduldiger und liebevoller mit meinen Mitmenschen und eher in der Lage, Mitgefühl zu zeigen. Ich kann anderen dann auch mehr geben, wenn ich selbst genährt bin. Und das überträgt sich. Umgekehrt bewirkt dies bei all den Menschen, denen ich begegne oder mit denen ich Kontakt habe, dass sie ebenfalls freundlich reagieren. Auch ihr Tag wird dadurch ein wenig freundlicher und heller. Und sie begegnen ihren Mitmenschen vielleicht dadurch auch wiederum anders und die ihren usw. Wie Wellen, die sich immer weiter ausbreiten.

Das erzähle ich übrigens auch immer in meinen Seminaren VERBINDENDE KOMMUNIKATION zum Thema „Einfluss unseres inneren Zustandes auf den Erfolg“, bevor ich die die Teilnehmer in der Meditation diesen Zustand fühlen lasse – Friedensarbeit, wenn man so will.

Wer das Gefühl von innerem Frieden kennt, schon mal bewusst wahrgenommen hat, weiß, wie kraftvoll und wunderbar dieser Zustand ist. Wir fühlen uns dann eins und verbunden mit allem, was ist.

Was würde mit unserer Welt geschehen, wenn alle Menschen in diesem inneren Zustand von Frieden wären? Wie viele Streitigkeiten und Disharmonien würden sich einfach auflösen? Wie würden wir Menschen dann miteinander umgehen? Stellt Euch vor, das menschliche Miteinander wäre insgesamt und überall von Liebe und Mitgefühl bestimmt!

Deshalb ist mein Wunsch für Euch (und die Welt) zu Weihnachten:

Seid gut zu Euch selbst und kümmert Euch zuerst um Euren eigenen inneren Frieden! Damit erweist Ihr der Welt den größten Dienst. Und dann lasst Euer Licht in die Welt hinausstrahlen. Dass Frieden werde auf Erden.

In diesem Sinne: ein friedvolles Lichterfest!

Eure Maria

There are 2 comments for this article
  1. Helmut Peters at 13:33

    Liebe Maria,
    danke für deine Zeilen. Die Sache mit dem inneren Frieden, der äußeren Frieden erzeugt, ist soooo wahr. Und die ganzen Krisen und Kriege auf der Welt zeigen viel inneren Unfrieden. Ich finde, die Botschaft sollte nicht nur zu Weihnachten versandt werden, sondern jeden Tag! Und man selbst muss/darf jeden Tag daran arbeiten, weil es immer genug Gelegenheiten gibt, mit sich selbst im Unfrieden zu sein und dies auch andere spüren zu lassen!

    • Maria Author at 13:50

      Lieber Helmut, danke für Deinen Kommentar. Ja, es erfordert Achtsamkeit, zuerst bei sich selbst zu schauen und nicht die Ursachen nur im Außen zu suchen. Ich selber spüre den Unterschied bei mir mittlerweile sehr deutlich, wieviel mehr ich geben kann, wenn ich innerlich im Frieden bin.
      Herzliche Grüße und eine friedvolle Zeit, Maria

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.